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Der Himmel ist Protektionssache. Ginge es nach Verdienst, käme nur dein Hund hinein, du bliebest draußen. (Mark Twain)

Pension

Das erste Mal in der Hundepension
Wie Sie Ihrem Hund den Aufenthalt erleichtern und sich richtig vorbereiten

Zunächst üben Sie bitte mit Ihrem Tier, dass es einige Stunden ohne Ihre Aufsicht allein zu Hause bleibt und diese Zeit unproblematisch übersteht. Dieses Training ist vor allem bei Tieren wichtig, die sonst immer eine Bezugsperson um sich haben. Beginnen Sie dieses Training rechtzeitig, lange vor Urlaubsbeginn. Vielleicht ist es Ihnen auch möglich Ihren Hund zunächst für eine Nacht in die Hundepension zu bringen, um zu sehen wie er auf die Veränderung reagiert. Auch Sie werden dann beruhigter sein und Ihren Urlaub unbesorgter antreten.


Ob groß oder klein, hier fühlen sich alle "pudelwohl" ...

Ihr Tier sollte an den Umgang mit Fremden gewöhnt sein. Stellen Sie sicher, dass es sich von Fremden anfassen lässt. Das ist in vielen Lebenslagen wichtig. Auch die Kontrolle von Maul und Pfoten sollte geübt sein. Gerade wenn unverhofft tierärztliche Hilfe nötig ist, kann eine solches Training sehr nützlich sein. Wenn Ihr Hund diesbezüglich Probleme macht, seien Sie bitte unbedingt ehrlich und sagen das bei Pensionsbeginn damit es keine bösen Überraschungen gibt.

Versuchen Sie Ihr Tier an Artgenossen zu gewöhnen. Das ist vor allem bei Hunden wichtig die mit anderen einen Auslauf teilen sollen. Ein guter Weg sind die bei uns angebotenen Spielgruppen. Hier gibt es die Möglichkeit für die Tiere mit Artgenossen zu toben und zu spielen. Nur dann fühlen sich die meisten Hunde frei und ungehemmt genug und lernen den richtigen Umgang mit Artgenossen.

Melden Sie Ihr Tier rechtzeitig an. In der Urlaubszeit sind Hundepensionen oft ausgebucht.

Nachfolgend nun ein Bericht eines Urlaubsgastes:

Hallo liebe Leute,
heute will ich euch einmal erzählen wie es ist, in einer Hundepension Urlaub zu machen - es soll ja immer noch Artgenossen und auch Herrchen und Frauchen geben die sich davor fürchten!

Erst einmal will ich mich vorstellen: ich bin Julchen, meines Zeichens ein Zwergspitz und eine wahre Prinzessin. Wenn ich im Waldhof anreise, sind erstmal alle vor lauter Bewunderung still.
Fotograf: Wolfsspitz / www.pixelio.de
Foto: Wolfsspitz / www.pixelio.de
Das ist immer so und für mich nichts besonderes mehr, ich bin nämlich immer mal wieder hier, ein sogenannter Stammgast in dieser Familie. Als solcher kenne ich mich natürlich hier bestens aus und weiß wie der Hase läuft ...

Es beginnt mit meinem Einzug, und allein der ist schon eine Show für sich: Mein Frauchen verabschiedet sich traurig und ich kucke sie absichtlich nicht mehr an, zu schön wenn sie ein schlechtes Gewissen hat und mir viele Leckerchen zusteckt ... Danach beziehe ich mein Ouartier in der Hundehalle. Auf dem Weg dorthin stolziere ich powackelnd an den anderen Hunden vorbei und hin und wieder belle ich jemanden an den ich schon von anderen Aufenthalten her kenne.

Natürlich muss ich nachsehen ob sich während meiner Abwesenheit etwas verändert hat was ich womöglich nicht akzeptieren kann. Das gilt für die Weichheit der Decken genauso wie für mein Personal! Man kann als Dame schließlich nicht mit jedem Gassi gehen. Das mit dem Gassigehen ist sowieso ganz toll, 4 mal täglich gehen wir spazieren, 2 mal lang, 2 mal kurz. Und wenn es unter euch welche geben sollte die gerne neben dem Rad herlaufen, bitte, auch das ist hier möglich. Meine Sache ist das ja nicht, ich gehe lieber gesittet an einer leichten Leine. Aber wie gesagt, bei weitem nicht mit jedem! Das wissen zum Glück hier auch alle und somit sind sie sehr bemüht mir mein Stammpersonal, in diesem Fall die Chefin selbst, zur Verfügung zu stellen.

Meine Betreuerin weiß selbstverständlich auch, dass ich auf leckere Häppchen in meinem Futternapf bestehe, bei Regen nur unter einem Schirm gehe, niemals nasse Füße haben möchte, mein Geschäft nur auf Asphalt ( und nicht im Gras, igitt!) erledige, nicht die Stufe in mein Häuschen steigen will aber auch nicht getragen werden möchte, inzwischen etwas schlecht höre und nicht mehr gut sehe (das Alter, was soll man machen?) und nur wohlerzogene Artgenossen in der Nähe meiner Ferienwohnung dulde.

Natürlich spiele ich auch nicht im Waldauslauf wie das gemeine Volk, ich sehe lieber zu wie sie dort rumtoben, soll ja Spaß machen... Phhh..., wer's glaubt! Das ist schon eine Menge auf das die Birgit hier achten muss, aber ich bin es wert und sie macht es gern. Das tut sie übrigens für alle Feriengäste aber ich bin sicher, für mich macht sie es besonders freudig. Ihr seht, der Service hier ist erstklassig und ich genieße die Zeit hier sehr. Das weiß auch mein Frauchen und somit darf ich immer wieder hierher kommen, getreu dem Motto: Mein Frauchen macht Urlaub und ich auch!

Liebe Grüße
Euer Julchen
Auch verletzte Tiere werden liebevoll betreut
Auch verletzte Tiere werden von uns liebevoll betreut.
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